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Lezius: Schließung der AfA Birkenfeld unverantwortlich und unsozial

Die CDU-Kreisvorsitzende und heimische Bundestagsabgeordnete Antje Lezius kritisiert die rot-gelb-grüne Landesregierung für ihren Umgang mit der AfA Birkenfeld und den Beschäftigten vor Ort.

„Entgegen ursprünglicher Zusicherungen, die Einrichtung in Birkenfeld auch in Zukunft zu erhalten, ist auf das Wort der Landesregierung offensichtlich kein Verlass. Das Rote Kreuz, die Elisabeth-Stiftung und viele Ehrenamtler haben in Birkenfeld viel investiert, um aus der AfA die professionell geführte und gut ausgestattete Einrichtung zu machen, die sie jetzt ist. All diese Mühen sollen jetzt umsonst gewesen sein“, so Lezius.

Ein weiteres Problem: In der AfA haben viele Ehrenamtler, die lange nicht berufstätig waren, über eine Anstellung beim DRK oder der Elisabeth-Stiftung wieder Kontakt mit dem Berufsleben geknüpft. Auch gibt es nach Berichten der Nahe-Zeitung Menschen, die aus der tiefen Überzeugung, langfristig in Birkenfeld wichtige Integrationsarbeit leisten zu können, ihre Festanstellung gekündigt haben. „Für diese Menschen, die mit Leidenschaft bei der Sache sind und teilweise persönliche Opfer für ihre Anstellung dort gebracht haben, ist die Schließung ein Schlag vor den Kopf.

Die verantwortlichen Landesministerien tragen hier eine soziale Verantwortung, und so geht man nicht mit Menschen um. Das Land hat jetzt dafür Sorge zu tragen, dass diejenigen, die nicht an anderer Stelle einen Arbeitsplatz finden können, umgehend in Qualifizierungsmaßnahmen gebracht werden“, fordert Lezius. „Fehlkalkulationen und Planänderungen auf Seiten der Landesregierung dürfen nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen.“

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