Umweltschutz - ein Thema für die breite Masse

Die Tatsache, dass ich ein großer Fan der Natur im Kreis Birkenfeld bin, habe ich bereits in mehreren Texten meiner Kolumne kund getan, doch ob unsere Kinder und Enkel diese wundervolle Natur noch nutzen und genießen können, hängt davon ab, wie wir heute leben.

Wenn ich mich an die Urlaubsfahrten meiner Kindheit erinnere, fällt mir ein, dass wir an nahezu jedem Rasthof die Windschutzscheibe von Insekten befreien mussten da wir kaum noch auf die Straße schauen konnten - am vergangenen Wochenende fuhr ich 200 Kilometer Autobahn und erreichte mein Ziel mit lediglich zwei toten Mücken auf der Scheibe. Diese Tatsache bestätigte mir erneut, dass es wahr ist was durch die Medien seit Jahren bekannt gemacht wird - ein flächendeckendes Insektensterben greift um sich und wir nehmen es nur vereinzelt wahr.

Ohne Insekten keine Bestäubung, ohne Bestäubung keine Pflanzen, ohne Pflanzen keine Nahrung und ohne Nahrung kein Leben. Das heisst diese Kleinlebewesen, die auf unserer Autoscheibe zerschlagen oder uns ins Getränk fliegen, sind keine Störer oder aggressive Wesen, wie sie oftmals wahrgenommen werden, sondern Retter, denn sie machen es möglich, dass wir Menschen unsere Lebensgrundlagen haben und retten somit das Leben auf der Erde.

Doch das Beispiel des Insektensterbens ist nur eines von Vielen, mit dem Abholzen der Urwälder, dem zerstören unserer Weltmeere durch Plastikmüll oder der monokulturellen Landwirtschaft, welche durch den Einsatz diverser Spritzmittel alles abtötet, was keinen Gewinn bringt, sind wir auf dem besten Weg unserer Erde ein Ende zu setzen, denn Nachhaltigkeit ist für Viele immer noch ein Fremdwort.

Oftmals bekomme ich die Frage gestellt, was der Einzelne, hier vor Ort, für die Umwelt tun könnte, meist mit dem spöttischen Verweis, dass es sich als umständlich herausstellte, vom Kreis Birkenfeld aus eine Plastiktüte ins Meer zu werfen, denn wir hätten das Meer bekanntermaßen nicht um die Ecke. Umweltschutz fängt im Kleinen an, doch zieht bei genauer Betrachtung große Kreise - in dem Moment in dem ich darauf achte meinen Plastikmüll zu minimieren, recyceltes Druckerpapier zu kaufen und Gemüse zu essen, welches nicht mit diversen Insektiziden bespritzt wurde trage ich schon einen Teil dazu bei die Ausbeutung der Erde zu verringern.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind längst keine Themen mehr die nur für Grüne und Nabu-Anhänger relevant sind - denn wir alle sollten ein Interesse daran haben unseren nachfolgenden Generationen eine intakte Welt zu übergeben und Gottes Schöpfung zu erhalten.

 

Frederik Grüneberg

 

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