Wieso geht das nicht auch anders?

Kommen wir doch zurück in die kleine Welt der Kommunalpolitik!  Diese sollte keine Blase für Verwaltung und KommunalpolitikerInnen darstellen, sondern im Mittelpunkt soll und muss der bzw. die BürgerIn stehen! Was aber geschieht, wenn BürgerInnen ein berechtigtes Anliegen haben?

Ein Anliegen, das auch ein Hinweis, eine Beschwerde, Reklamation, aber in jedem Fall ein konstruktives Mitwirken beim Zusammenwirken innerhalb der Gesellschaft zum Ziel hat.

Ruft man z.B. bei der Stadtverwaltung in Idar-Oberstein an, ist es ein Lotteriespiel, ob man am Ende sein Ziel erreicht! Geht es z. B. um eine einzelne defekte Straßenleuchte oder gar einen ganzen Straßenzug, dessen Beleuchtung nicht funktioniert, so erfährt man nach einem Hinweis nicht, ob der Mangel abgestellt wurde oder abgestellt ist. Also ist man wiedermal gefordert, den Missstand selbst persönlich zu überprüfen oder hinterher zu telefonieren um evtl. nochmals zu reklamieren.

Geht es um eine Baustelle im Gehwegbereich, „Gefahr in Verzug für Fussgänger , jung, alt oder gehbehindert“ wegen mangelhafter Beleuchtung, fehlender Hinweisschilder oder umgestürzter Absperrungen, wäre eine Hinweis bzw. die Reklamation schon sehr zeitnah, manchmal taggleich, abzuarbeiten seitens der Behörde. Aber was geschieht? Donnerstags weisst man auf einen eklatanten Missstand hin, am Wochenende hat man Zeit, sich das ganze nochmals anzuschauen, um dann festzustellen, dass nichts passiert bzw. Abhilfe von Gefahr für Leib und Leben  nicht erfolgt ist. Traurig, traurig, sodass man sich fragt, weshalb mein ein waches Auge für die Gesellschaft haben soll?

Parken in der Fussgängerzone zu Zeiten, wo es nicht gestattet ist, Plakate die weit über die genehmigte Zeiten rumhängen und vergammeln, parken auf dem Bürgerstein, weil sich so der Lieferservice seine Arbeit erleichtert, aber ebenfalls Leib und Leben in Gefahr bringt mit solch einem Verhalten. Durchfahrt durch die Fussgängerzone, auch gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung, auch von denen, die dies kontrollieren sollten und, und, und….!

An manchen Tagen weiss man als BürgerIn gar nicht, ob man überhaupt noch reklamieren soll, passiert doch sowieso nichts oder fast nichts! Ist das ganze Kalkül, einfach zu viel Arbeit oder auch einfach mal kein Bock?

Dabei könnte eine ordentliches Beschwerdemanagement einer Behörde, sprich bürgernahen Stadtverwaltung so einfach sein. Wenn denn nur jemand dafür verantwortlich  wäre! Meldung an zentraler Stelle in der Verwaltung, freundliche Ansprache mit Verständnis für das vorgetragene Anliegen. Weiterleitung innerhalb der Verwaltung an die entsprechende Stelle, mit Rückmeldung zum Sachstand, Ablauf, Zeitplan etc. etc.. Online einsehbar für digital Fortgeschrittene, Rückmeldung via Telefon für die Anrufer ohne Breitbandanschluss. Vor allem aber eine Rückmeldung, wenn die Sache zum positiven erledigt ist. Dann würde man sich entsprechend ernst genommen fühlen!  Aber so bleibt der Moment der Unzufriedenheit, zumindest auf der Seite des Hinweisenden zu seinem Anliegen!

Ob wir das nicht auch anders können? Was sind ihre Erfahrungen und Vorschläge?

Ich würde mich freuen, Verbesserungsvorschläge mit dem Umgang von Fehlermeldungen, Reklamationen und Hinweisen auf Gefahren zu erfahren.

 

Vielen Dank!

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