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Berlin hat nichts mit unserer Region zu tun, oder etwa doch?

Am 24. September findet die Bundestagswahl statt, wenn Sie sich nun die Frage stellen, was das mit unserer Region zu tun hat, sei Ihnen eins gesagt: Viel mehr als Sie im ersten Moment erahnen.

Für den Wahlkreis 201 gehen acht Direktkandidaten an den Start, einer dieser Kandidaten darf unseren Wahlkreis für die nächsten vier Jahre in Berlin vertreten - eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe.

Darüber ob sich die Wahl wirklich zwischen Antje Lezius (MdB) und Dr. Joe Weingarten entscheiden wird, möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht spekulieren, aber was sich schon heute erkennen lässt, sind die Parallelen zu den Kanzlerkandidaten:

Merkel gegen Schulz ähnelt Lezius gegen Weingarten sehr, in beiden Fällen ist eine starke Frau im Amt, die in den letzten Jahren ihre Aufgaben mit Bravour meisterte und in beiden Fällen kommt ein Mann, der nun alles „besser“ machen möchte.

Die letzten vier Jahre haben besonders deutlich gezeigt, wie wichtig es ist eine starke Bundestagsabgeordnete zu haben, denn unsere kleine Region an der Nahe, geht bei all den großen Ballungszentren und Metropolen, ab und zu unter - nicht aber mit Antje Lezius!

Unsere derzeitige Bundestagsabgeordnete hat es geschafft den Kreisen Birkenfeld und Kreuznach Gehör zu verschaffen, jüngst zeigte der Besuch von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert wie sehr Antje Lezius ihren Wahlkreis in den Fokus der Bundespolitik rückte. Ob einer der anderen sieben Kandidaten, dass ebenso stark könnte, darüber möchte ich nicht urteilen, aber ich hoffe für unsere Region, dass sie bestmöglich im deutschen Bundestag vertreten wird.

Ich wünsche mir von allen Parteien einen fairen und sachlichen Wahlkampf und hoffe, dass unsachliche Zwischenfälle, wie das verbreiten der Fehlinformation, Antje Lezius sei durch ihren Listenplatz sicher im Bundestag, uns in der letzten Woche vor der Wahl, erspart bleiben, solche Dinge verschaffen niemandem einen Vorteil, sondern führen lediglich dazu, dass Wählerinnen und Wähler in die Irre geführt werden.

Besonders aber, wünsche ich mir, dass die kommunalen Vertreter diverser Parteien, nach dem Wahlkampf in den verschiedenen Gremien, wie z.B dem Stadtrat, den Gemeinderäten oder dem Kreistag, wieder kollegial zum Wohle unserer Region zusammenarbeiten.

Ich möchte an Ihren Verstand und an Ihr Pflichtbewusstsein appellieren, gehen Sie zur Wahl, nutzen Sie das Privileg unserer demokratischen Wahlen und geben Sie ihre Stimme ab um selbst zu entscheiden, wer unsere Region in Zukunft im Bundestag vertreten darf.

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