Nationalparkbahn wäre eine Chance für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Zu einer möglichen Reaktivierung der Hunsrück-Querbahn im Zusammenhang mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald erklären die SPD-Bundestags­kandidaten Ivonne Horbert (Wahlkreis 200 Mosel/Rhein-Hunsrück) und Dr. Joe Weingarten (Wahlkreis 201 Bad Kreuznach/Birkenfeld):

Die Reaktivierung der Hunsrück-Bahnstrecke von Türkismühle im Saarland bis zum Flughafen Hahn wäre eine Entwicklungschance für  den Nationalpark Hunsrück Hochwald und für den Hunsrück insgesamt”. Davon sind die beiden SPD-Bundes­tagskandidaten Ivonne Horbert (Mosel/Rhein-Hunsrück) und Dr. Joe Weingarten (Bad Kreuznach/Birkenfeld) überzeugt: “Diese Bahnverbindung könnte die touristische Erschließung des Nationalparks nachhaltig fördern und die Nationalparktore am Erbeskopf, auf der Wildenburg und im saarländischen Otzenhausen besser erschließen.”

Die beiden SPD-Bundestagskandidaten unterstrichen die Bedeutung des Nationalparks aus wirtschaftlicher und touristischer Sicht: “Das ist eine einmalige Entwicklungs­chance für die Region, die wir konsequent nutzen müssen.” Horbert zeigte sich über­zeugt davon, dass es positive Folgen für den Tourismus bis an die Mosel geben werde und Weingarten sah Impulse für den gesamten Nahe-Raum bis nach Bad Kreuznach.

Beide Politiker wiesen auf die Bedeutung hin, die eine Anbindung des von chinesischen Eigentümern übernommenen Flughafens Hahn an die Nationalparkregion haben könne: “Touristen aus Fernost können wir ein einmaliges Naturerlebnis in unmittelbarer Nähe ihres Ankunftsortes bieten.” Zudem könnten Besucher aus dem Saarland ohne zusätz­lichen Autoverkehr in die Region gebracht werden.

Weingarten verwies auf Gespräche mit der privaten “Interessengemeinschaft National­parkbahn Hunsrück-Hochwald”, die ehrenamtlich das Konzept für die Reaktivierung der bestehenden Schienenstrecke von Türkismühle über Hermeskeil, Thalfang und Morbach bis nach Büchenbeuren entwickelt habe: “Dort gibt es ein hohes Maß an Sachkenntnis und Engagement, das wir ausdrücklich unterstützen.” Eine auf Vorschlag dieses Vereins im touristischen Verkehr betriebene Bahn mit historischen Fahrzeugen könnte über Sonderfahrten und Events dem Nationalpark weitere Besucherströme erschließen.

Beide SPD-Bundestagskandidaten benannten auch noch zu lösende Probleme: “Natürlich muss erst noch ein detailliertes Beitriebskonzept entwickelt und die Frage öffentlicher Zuschüsse für die Wiederinbetriebnahme des Schienenweges geklärt werden. Aber die Strecke an sich ist in einem guten Zustand, weil sie bis in die 80er Jahre hinein technisch gewartet wurde.”

Zunächst kommt es nach der Einschätzung von Horbert und Weingarten darauf an, dass es keinen Abbau des Schienenweges gibt, wie er im saarländischen Teil der Strecke wegen des geplanten Baus eines Radweges drohe: “Technisch ist sowohl ein Rad- als auch ein Schienenverkehr auf der ehemals zweispurigen Strecke zwischen Türkismühle und Bierfeld möglich.”

Ivonne Horbert unterstrich ihre Unterstützung für die kommunalen Bemühungen im Landkreis Bernkastel-Wittlich, die Strecke zu reaktivieren und der Interessen­gemeinschaft bei ihrer Suche nach der Übernahme der Träger­schaft für die Bahnstrecke zu helfen. Beide Kandidaten sicherten zu, an dem Thema dran zu bleiben und es auch im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung des Flughafens Hahn anzusprechen.

 

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