Finanzierung der Hunsrückspange muss angestrebt werden

Im Zuge der Straßenbaumaßnahmen im Nationalparklandkreis und entlang der B 41 erinnert Landrat Matthias Schneider an die Realisierung der Hunsrückspange. Hier im Besonderen auf die Finanzierung der Ortsumgehung Rhaunen und den baldigen Beginn der Baumaßnahmen.

„Wir müssen hier am Ball bleiben, denn für den mittleren Abschnitt der sogenannten Hunsrückspange sind im aktuellen Bauhaushalt des Landes lediglich 100 000 Euro für bauvorbereitende Maßnahmen eingestellt. Aber in Rhaunen besteht Baurecht. Auch die Grundbeschaffung ist fortgeschritten und es wurden bereits Probebohrungen durchgeführt, um die Beschaffenheit des Untergrunds zu untersuchen.

Für den nächsten Doppelhaushalt 2019/2020 muss daher die Finanzierung von etwa 14 Millionen Euro abgesichert werden. Für den Fall, dass dringlichere Neubaumaßnahmen in Rheinland-Pfalz nicht rechtzeitig begonnen und die entsprechenden Mittel nicht abgerufen werden können, muss sichergestellt werden, dass alle bauvorbereitenden Arbeiten für die Ortsumgehung Rhaunen abgeschlossen sind und mit der Baumaßnahme auch als „Ersatzprojekt“ kurzfristig begonnen werden könnte“, mahnt der Kreischef. „Es ist ganz wichtig, dass wir hier das Geschehen aufmerksam verfolgen und der Landesregierung gegenüber deutlich machen, dass wir zum Zuge und in den Genuss der Mittel kommen. Es wäre denkbar schlecht für unsere Region, wenn auf der einen Seite weiterhin von Birkenfeld aus Richtung Rhaunen und Flugplatz Hahn und auf der anderen Seite im Hinblick auf die anstehende Fertigstellung des Hochmoselübergangs und der B 50 jeweils um Rhaunen herum dieses Nadelöhr bestehen bleiben würde.  

Wir brauchen einen leistungsfähigen Anschluss zur  B 50 nach Süden, da  eine direkte Nord-Süd-Verbindung zwischen der B 50 im Norden und Kaiserslautern im Süden geschaffen wird. Angesichts des raschen Ausbaus der Nordseehäfen um Antwerpen herum kommt der B 50 eine zentrale Bedeutung für den Gütertransport ins Rhein-Main-Gebiet und nach Rheinland-Pfalz zu. Die Nationalparkregion droht abgeschnitten zu werden und würde aus wirtschaftlicher und touristischer Sicht in Abseits gerückt. Gerade jetzt, wo spürbar positive Effekte durch den Nationalpark und die Erweiterung der Gewebegebiete rund um Idar-Oberstein oder die Ansiedlung chinesischer Unternehmen in Hoppstädten-Weiersbach wahrnehmbar sind.

Daher müssen wir die Landesregierung immer wieder auf das Projekt aufmerksam machen und dessen Realisierung einfordern. Auch in der kommenden Sitzung des  Behördenarbeitskreises B 41 im November werden wir die Thematik wieder aufgreifen und zwischenzeitlich eine Strategie entwickeln, um die erforderlichen Mittel zur Realisierung der Hunsrückspange zu sichern“, so Landrat Schneider.

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