Landesregierung fördert öffentliche Wasserversorgung im Nationalparkkreis

Wie die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken dem Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss mitteilte, hat das rheinland-pfälzische Umweltministerium für die derzeit im Bau befindliche Verbindungsleitung von der Primstalsperre zur Steinbachtalsperre in der Nationalparkregion 2016 rund 4,2 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt, denen Investitionskosten von insgesamt rund 5,28 Millionen Euro zugrunde liegen.

Die Gelder gehen an den Wasserversorgungszweckverband Birkenfeld und die beteiligten Verbandsgemeinden Birkenfeld, Baumholder und Herrstein sowie die Stadt Idar-Oberstein. Der Bau der Verbindungsleitung ist notwendig, weil die Steinbachtalsperre als zentrale Einrichtung nach mehr als 40 Betriebsjahren einer Sanierung bedarf, die im laufenden Betrieb nicht möglich ist. Bedingt durch den Ausfall des Speichers in der Zeit der Sanierung würde dem Versorgungsgebiet eine Wassermenge von jährlich rund 2,5 Millionen Kubikmetern fehlen. Diese Fehlmenge wird durch die neu entstehende Verbindungsleitung zur Primstalsperre bei Nonnweiler ausgeglichen.

Darüber hinaus wurde für die Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung im Reidenbachtal den oben genannten Maßnahmeträgern 2,16 Millionen Euro für den Bau einer Verbindungsleitung vom Hochbehälter Mittelbollenbach bis zum Dickesbacher Weg bewilligt.

„Mit dieser hohen Förderung trägt das Land wesentlich zur Stärkung und weiteren Entwicklung der Nationalparkregion sowie Gebühren und Stabilität bei“, so Umweltministerin Ulrike Höfken und der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss.

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