Kreistag befürwortet Fusion der Berufsschulen

Der Kreistag begrüßt die Fusion der beiden Berufsbildenden Schulen Wirtschaft und Technik in Idar-Oberstein und beauftragt die Verwaltung, die Verhandlungen aufzunehmen.

Den Anstoß dazu gab die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier, die unter anderem mit den insbesondere im Wahlschulbereich beider Schulen rückläufigen Schülerzahlen argumentiert. Vor allem am Technischen Gymnasium beeinträchtigt die geringe Klassenstärke schon jetzt die Kursbildung und die Wahlmöglichkeiten der Schüler. Gemeinsame Grund- und Leistungskurs in den allgemeinbildenden Fächern könnten nach Auffassung der ADD den Fortbestand des Technischen Gymnasiums und des Wirtschaftsgymnasiums sichern. Ein organisatorisches Dach würde auch Unterrichtsplanung, Personaleinsatz und den Ausgleich von Lehrerengpässen erleichtern. Laut ADD stehen Schulleitungen und Kollegien dem Vorschlag überwiegend positiv gegenüber. Nachdem Fred Zimmermann, vorher „Vize“ an der BBS Wirtschaft, die Leitung der BBS Technik übernommen hat, tritt der Direktor der BBS Wirtschaft, Fred Mildenberger, am Ende dieses Schuljahrs in den Ruhestand.

In einem Positionspapier forderte die LUB, die Verschmelzung unter dem von der BBS Technik geführten Namen „Harald-Fissler-Schule“ an die Bedingung zu knüpfen, dass das Land die beruflichen Gymnasien um die Fachrichtung Gesundheit und Soziales erweitert; ihre beiden Kreistagsmitglieder enthielten sich der Stimme. Hingegen bekannten sich die beiden größten Fraktionen, SPD und CDU, vorbehaltlos zu dem Zusammenschluss, der möglichst bereits zum nächsten Schuljahr greifen soll.

 

  

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