„Girl´s Day“ bei der Polizeiinspektion Baumholder stieß auf großes Interesse

Neun Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren hatten am 26. April, zwischen 09:00 Uhr und 14:30 Uhr, im Rahmen des Girl’s Day die Möglichkeit genutzt, sich bei der Polizeiinspektion Baumholder vor Ort zu informieren.

Hautnah erlebten sie Theorie und Praxis, sowie in Gesprächen Einblicke in persönliche Erfahrungen rund um den Beruf der Polizistin.

Nach einer einleitenden Begrüßung  und kurzem Kennenlernen erhielten sie einen Abriss über die Geschichte der Polizei. Eine kurze Filmsequenz erläuterte die heutige Organisation und den Aufgabenbereich  der Polizei.  Auch auf die Voraussetzungen zur Bewerbung und die weiteren Möglichkeiten im Beruf wurde eingegangen. Hierzu gab es am Ende auch einen Flyer.

Informationen über die Vielseitigkeit von Schutz-, Kriminal- und Wasserschutzpolizei, sowie verschiedener Spezialeinheiten, nicht zuletzt der Abteilung der Hundeführer wurden weitergegeben. Hierbei wurde die Verwendung verschiedener Spezialhunde erläutert und auf die Besonderheiten der Personenspürhunde bei ihrem Suchverhalten eingegangen.

Später folgten hierzu noch eine filmische Begleitung einer Kollegin im Einsatz, sowie ein kurzer Abriss eines Diensthundetrainings.

Den interessierten Mädchen wurden die persönliche Ausrüstung der Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen beim Einsatz gezeigt und sie erhielten die Möglichkeit, diese einmal anzuprobieren. Danach  besuchten sie die Wache und den Gewahrsam.

Im weiteren Verlauf des Girl‘s Day wurde den Schülerinnen zunächst der Sinn von Geschwindigkeitskontrollen und ein wenig Basis bei der Handhabung von Lasermessgeräten nahe gebracht. Im Anschluss erhielten sie die Gelegenheit, selbst einmal einen Streifenwagen zu „ lasern“.

Wieder auf der Dienststelle erhielten sie Einblicke in die rechtliche Thematik  von Alkohol und Drogen am Steuer. Ein Atemalkoholmessgerät wurde ausprobiert und anschaulich der Unterschied zwischen Atem- und Blutalkohol dargestellt. Es wurde auf die Problematik von jungen Fahrern und Mitfahrern eingegangen und dabei  verdeutlicht, was passieren kann, wenn eine ausgelassene Stimmung alle Rücksichtnahme und Gefahren vergessen lässt. Vorbeugend kann festgehalten werden, als Mitfahrer NIE zu einem alkoholisierten Fahrer oder Fahrerin einzusteigen.

Es gab hierbei noch eine Anmerkung zum Projekt „BOB“.

Zuletzt rückte wieder etwas mehr Praxis in den Vordergrund. Nach einer Kurzinfo und Vorführung  zur Spurensicherung erhielten die Mädchen die Möglichkeit, selbst Fingerspuren zu legen und sie anschließend auch zu sichern. Diese durften sie zum Abschluss, neben ihrer Teilnahmebestätigung sowie  Infoausdrucken zum Jugendschutzgesetz und ein paar kleine Beigaben als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

 

Bild: Mädchen bei der Lasermessung

 

 

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