Verdacht auf Keimbelastung im Trinkwasser

Infolge einer turnusmäßigen Trinkwasser-Überprüfung besteht der Verdacht einer Keimbelastung (e.coli-Bakterien). Aufgrund dieses Ergebnisses hat das Gesundheitsamt als Vorsichtsmaßnahme angeordnet, dass das Trinkwasser bis zu einer negativen Nachprobe abgekocht werden muss.

Betroffen sind die Ortsgemeinden Hettenrodt, Mackenrodt und Kirschweiler der VG Herrstein. Daneben sind auch in der VG Birkenfeld Siesbach, Rötsweiler, Nockenthal, Wilzenberg, Hußweiler, Hattgenstein, Schwollen, Gimbweiler, Meckenbach, Dambach, Ellweiler, Achtelsbach sowie Hoppstädten-Weiersbach inklusive Neubrücke und dem Umwelt-Campus betroffen. In der VG Baumholder sind es zwölf der 14 Orte. Die Ausnahmen bilden Reichenbach und Frauenberg.

Dies bestätigte der stellvertretende Kreisfeuerwehr-Inspekteur Armin Schneider. "Ich möchte aber festhalten, dass es sich bisher lediglich um Verdachtsfälle handelt", sagte Schneider und erklärte weiter: "Es wird einen Tag dauern, bis wir Bescheid wissen, ob es sich um eine Keimbelastung handelt." 

Keimbelastetes Trinkwasser kann unter anderem die Gesundheit beeinträchtigen und zu Magen- und Darmerkrankungen führen. Die Keime werden aber durch ein fünfminütiges, sprudelndes Kochen des Wassers abgetötet. Nach dem Abkochen kann das Wasser für alle gewöhnlichen Zwecke verwendet werden. 

Für Wasser zu Reinigungszwecken sowie für die Toilettenspülung ist kein Abkochen nötig. Auch die Körperpflege kann mit nicht abgekochtem Wasser erfolgen, sofern darauf geachtet wird, dass das Wasser nicht getrunken wird oder an offene Wunden gelangt. 

Die Informationen sollten auch an Nachbarn und Mitbewohner weitergegeben werden. 

Aus Sicherheitsgründen wird das Wasser stärker gechlort. Dies kann zu Geschmacksveränderungen führen. 

Weitere Informationen folgen. 

 

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