Eine Brücke zum Austausch zwischen Schule und Wirtschaft

Drohender Fachkräftemangel und der schwierige Übergang in den Beruf verlangen von Schulen und Unternehmen mehr denn je eine enge Zusammenarbeit.

Im Rahmen der Initiative „Schulpatenschaften“ arbeiten die OIE und ihr Verteilnetzbetreiber Westnetz künftig noch enger mit dem Göttenbach Gymnasium in Idar-Oberstein zusammen. Ziel der Schulpatenschaft ist die bessere Verzahnung von Schule und Wirtschaft. Dabei gilt es die Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Schüler zu fördern und gemeinsam dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Heute haben Vertreter der IHK sowie die Unternehmens- und Schulleitung die künftige Zusammenarbeit mit einer feierlichen Urkundenübergabe besiegelt.
„Bildung und die Zukunft der Jugendlichen unserer Heimat liegen uns als Partner der Region am Herzen. Deshalb arbeiten wir bereits seit einiger Zeit auch mit anderen Schulen zusammen“, erklärten OIE Vorstand Rainer Boost und Westnetz Personalleiter Ralph Haubrich unisono. Im Rahmen der Patenschaft entstehen viele Vorteile für die Schule: Pädagogische Inhalte werden mit der Praxis im beruflichen Alltag vernetzt und die Schüler können in der Phase der Berufsorientierung wichtige Erfahrungen sammeln. Durch konkrete Einblicke in den beruflichen Alltag sollen junge Leute ein differenziertes und realistisches Bild der industriellen Arbeitswelt erhalten. Neben Praktika für Schüler und Lehrerfortbildungen, die das Unternehmen bereits seit vielen Jahren anbietet, sollen künftig auch Bewerbertrainings im Betrieb oder der Schule angeboten werden. Auch die Unterstützung von Facharbeiten im Bereich der Energietechnik der Schüler, die das Gymnasium besuchen, wurde vereinbart.
„Natürlich sehen wir in dem intensiven Kontakt zur Schule auch zusätzliche Chancen, neue Auszubildende für uns zu gewinnen. Schließlich stellt der OIE-Verteilnetzbetreiber Westnetz am Standort Idar-Oberstein jährlich acht junge Menschen in den Ausbildungsberufen Industriekaufmann/-frau und Elektroniker/-in für Betriebstechnik ein“, erklären Boost und Haubrich im Gespräch. Schulleiter Philipp Wehmann: „Mir persönlich ist es wichtig, dass unsere Schule optimal in der Region vernetzt ist. So kann sich der Lebensraum Schule weiter für die Arbeitswelt öffnen, und unseren Schülern werden neue Orientierungsmöglichkeiten für die Berufswahl ermöglicht.“
Unterstützt wird die Kooperation durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz in Zusammenarbeit mit dem regionalen Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Kirn/Idar-Oberstein. Thomas Wild, Geschäftsführer der IHK-Geschäftsstelle Idar-Oberstein, beglückwünscht die beiden Unternehmen sowie das Göttenbach Gymnasium zu diesem aus seiner Sicht zukunftsorientierten Schritt: „Wir freuen uns sehr, dass heute zwei weitere Schulpatenschaften im Landkreis Birkenfeld besiegelt werden. Damit sind es 20 Kooperationen in der Region, die Blaupause für den Abschluss von Patenschaften auch weiterer Unternehmen sein sollen."

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